Projekt Südostasien
Universität Passau


Praktikum in Asien

 

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„Ayo!ku – Eine Symbiose aus Kunst und Wissenschaft als Brückenschlag zu Indonesien“

„Ayo!“ kommt aus Indonesischem und heißt soviel wie „Auf geht‘s!“, daher eine Aufforderung zum Handeln, „Ku“ steht für Kunst, Kultur, kann aber auch als „ich“ im Indonesischen verstanden werden—alles in einem: eine Aufforderung zu mehr Interesse an südostasiatischer Kunst und kultureller Zusammenarbeit.

 

Der Grundgedanke von Ayo!ku ist es, eine langfristige und somit nachhaltige Zusammenarbeit über aktuelle globale Themen und ihre Verarbeitung in der europäischen und südostasiatischen Kunstszene zu initiieren. Das Festival Ayo!ku möchte daher die Möglichkeit eröffnen, kultur-spezifische Herangehensweisen von Künstlern zu verschiedenen zivilgesellschaftlichen Themen zu vergleichen, eine Zusammenarbeit deutscher und indonesischer Künstler diesbezüglich zu schaffen und von einander zu lernen.
Vor diesem Hintergrund sollen Betrachter, Künstler und Wissenschaftler zum Diskurs angeregt werden. Durch das Einbinden lokaler Künstlerverbände und künstlerisch tätiger Studenten in diese Veranstaltung, werden vor Ort sowohl die Beziehung zwischen Studierenden und Passauer Bevölkerung sowie auch die Integration der Universität in die Stadt im Sinne lebendiger Wissenschaft gefördert.
Ayo!ku möchte die Menschen an der Hand nehmen, um sie auf eine Reise durch zeitgenössische Malerei, Literatur, Film, Musik und Tanz Indonesiens mitzunehmen.

Auftaktsveranstaltung

Als ersten Schritt in Richtung unsere Vision und als Rahmen für die erste Veranstaltung von Ayo!ku dient eine einwöchige Ausstellung zeitgenössischer Werke junger balinesischer Maler. Darin lassen sich sowohl traditionelle Elemente der balinesischen Malerei als auch europäische Einflüsse entdecken. Parallel dazu zeigt eine Fotoausstellung des Passauer Studenten Max Feiler ‚kontrastreiche Perspektiven‘ auf die sich im Umbruch befindende indonesische Gesellschaft.

Begleitend zu den Ausstellungen werden wissenschaftliche Vorträge renommierter Südostasienexperten wie Dr. Werner Kraus und Dr. Jani Kuhnt- Saptodewo zu hören sein. Musikalische und tänzerische Aufführungen sowie Workshops europäischer Studenten untermalen die Ausstellungen kreativ.

In einer Filmreihe, die von der Walter Spies Gesellschaft unterstützt wird, möchten wir die historischen Wurzel des kulturellen Austausches beider Länder wieder in Erinnerung rufen. Anhand der Persönlichkeit Walter Spies wird der Brückenschlag zu Indonesien veranschaulicht. Eine Lesenacht vertieft das Verständnis für das historisch bedeutende Wirken des genannten Künstlers.

Andere Vorträge zu Tanz in Indonesien oder zeitgenössischer Kunst bereichern das Program aus Performances und Workshops, sodass die Symbiose aus Kunst und Wissenschaft erfahrbar gemacht wird: die Wissenschaft, die die Kunst als Gegenstand ihrer Arbeit hat, kann nicht ohne die Künste existieren. Die Künste anderer Kulturen ihrerseits werden uns durch wissenschaftliche Annährung zugänglich gemacht.

„Ein wichtiges Anliegen von Ayo!ku ist das Engagement für die Christlich-Muslimische Friedensinitiative. Ästhetik schafft Gemeinsamkeiten und Raum für Begegnungen und Kommunikation unabhängig von Religionszugehörigkeit. Wir wollen daher mit allen unseren Veranstaltungen das größte muslimische Land der Welt Indonesien durch das universelle Medium Kunst vorstellen und somit zu mehr Verständnis und Interesse zwischen Christen und Muslimen beitragen.“

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